Dem Körper mit MSM auf die Sprünge helfen

Ohne es zu wissen, leiden viele Menschen heute unter Schwefelmangel. Methylsulfonylmethan – kurz MSM -  hilft in vielen Bereichen.

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Schwefel ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Immunsystems, des Bindegewebes, von Haut und Haar und von zahlreichen Körperfunktionen. Schwefelmangel kann zu unterschiedlichsten Beschwerden führen, was den meisten Menschen jedoch nicht bewusst ist. Dabei war die Heilkraft von Schwefel schon in der Antike bekannt. Neuere Studien aus den USA belegen inzwischen die Heilungserfolge von MSM.

MSM für Bindegewebe, Knochen und Gelenke
Hauptbestandteil unseres Bindegewebes ist Kollagen. Damit der Körper ständig neues Kollagen bilden kann, muss ausreichend Schwefel zugeführt werden. Zusammen mit Elastin sorgt das Kollagen dafür, dass unser Bindegewebe straff bleibt und ist außerdem wesentlich für die Stabilität und Flexibilität von Knochen, Knorpeln und Sehnen. Darüber hinaus ist Schwefel wichtiger Bestandteil der Gelenkschmiere und Innenschicht der Gelenkkapseln, die vom Körper ständig neu gebildet werden müssen. Kann diese Regeneration aufgrund eines Mangels an Schwefel nicht ausreichend stattfinden, sind Schmerzen und steife Gelenke mögliche Folgen.

Organischer Schwefel unterstützt das Immunsystem

Bei Schwefelmangel sinkt die körpereigene Abwehrkraft. Grund dafür ist, dass ohne Schwefel kein Glutathion aufgebaut werden kann, das unter anderem aus der schwefelhaltigen Aminosäure Cystein besteht. Auch für die Aminosäuren Methionin und Taurin, für Enzyme und Hormone wie Insulin liefert MSM den Schwefel. Die genannten Aminosäuren, Glutathion und verschiedene Enzyme machen als Antioxidantien freie Radikale unschädlich und kämpfen so gegen viele Erkrankungen und vorzeitige Alterung an. Fehlender Schwefel führt also zu einer Schwächung des Immunsystems.

MSM gegen Allergien und Parasiten

Häufig wird von einer deutlichen Linderung von Symptomen bei Allergien gegen Pollen, Hausstaub, Tierhaare oder bestimmte Lebensmittel bei Einnahme von MSM berichtet. Das hängt damit zusammen, das MSM sich an die Schleimhaut binden kann, wodurch eine natürliche Schutzschicht zwischen Körper und Allergenen entsteht.  Somit können allergische Reaktionen ohne die Nebenwirkungen herkömmlicher Mittel bekämpft werden.
Ähnliches gilt für parasitäre Hautinfektionen wie Haut- und Fußpilze oder epidermische Hauterkrankungen oder auch interne Parasiten wie Trichinen, Giardia und Darmwürmer. Auch hier gehen Forscher davon aus, dass die Anwesenheit von MSM Parasiten daran hindert, sich auf den Oberflächenrezeptoren der Schleimhaut festzusetzen.

Entgiftung mit organischem Schwefel

Organischer Schwefel hält die Oberflächen unserer Zellen durchlässig und geschmeidig. Somit sorgt er nicht nur für eine verbesserte Aufnahme von Nährstoffen und Vitaminen, sondern unterstützt zugleich die Ausleitung von Abfall- und Giftstoffen durch die Zellmembranen. Deshalb wird MSM von vielen Therapeuten als das stärkste Entgiftungsmittel überhaupt angesehen, das für unser Entgiftungsorgan Leber unerlässlich ist. Neben Schwermetallen und Schadstoffen, die in Verbindung mit Schwefel über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden, bindet MSM auch beispielsweise Tabakrauch, Alkohol und Umweltgifte, die dann über den Urin den Körper verlassen. Bei Schwefelmangel werden diese Prozesse behindert, was zur Lagerung von Giften und damit zu beschleunigten Alterungsprozessen und verschiedenen Erkrankungen führen kann.

MSM gegen Schmerzen und Entzündungen
 Schon die Römer und Griechen der Antike wussten die schmerzstillende und heilende Kraft von Schwefelquellen zu schätzen. Inzwischen sind die schmerzlindernden und entzündungshemmenden Erfolge von oral eingenommenem MSM  längst durch Studien und Patientenberichte belegt. Das Gute daran: die Einnahme ist im Gegensatz zu den meisten konventionellen Mitteln frei von Nebenwirkungen.
Gute Erfolge werden mit organischem Schwefel z.B. im Bereich von Muskelschmerzen, -krämpfen und –verspannungen und bei der Wundheilung erzielt, weshalb er häufig in der Sportmedizin verwendet wird. Auch bei der mit zunehmendem Alter immer weiter verbreiteten Arthritis der Gelenke wird MSM wegen der guten Verträglichkeit gerne und mit beeindruckenden Resultaten eingesetzt. Ähnliches gilt für Rheuma und Arthrose und auch Blasen- und Schleimbeutelentzündungen können bei regelmäßiger Einnahme wirkungsvoll  und nebenwirkungsfrei bekämpft werden.

Organischer Schwefel im Kampf gegen Krebs
Seit längerer Zeit wird der Einfluss von Schwefel auf Krebserkrankungen erforscht. Studien haben ergeben, dass er das Krebswachstum hemmen kann. Nach ersten Ergebnissen könnte der Ausbruch von Brustkrebs und Darmkrebs durch regelmäßige Einnahme von MSM um Jahre hinausgezögert werden. Zudem wurde eine positive Auswirkung auf die Regeneration erkrankter Zellen erkannt, was für die Zukunft der Krebstherapie von großer Bedeutung sein könnte.

MSM für Schönheit und Fitness
Auch zur Herstellung von Kollagen, Elastin oder Keratin benötigt der Körper Schwefel. Da unser Haar vorwiegend aus Keratin besteht, wird es bei Schwefelmangel spröde und glanzlos. Ähnlich ist es bei Nägeln, die brüchig werden. Unsere Hautstruktur wird durch Kollagen zusammengehalten, Elastin sorgt für die nötige Elastizität. Ohne diese Proteine wird die Haut rau und faltig. MSM wirkt der Hautalterung entgegen und zeigt auch in der Behandlung von Cellulitis, Akne und Verbrennungen Wirkung.
Gleichzeitig ist Schwefel an der Energieproduktion und am Stoffwechsel
beteiligt und hat somit Auswirkungen auf unsere Fitness.

Wie versorgen wir unseren Körper mit Schwefel?

Obwohl unser Köper weitaus mehr Schwefel als beispielsweise Magnesium oder Eisen enthält, wird der Frage einer ausreichenden Versorgung kaum Beachtung geschenkt. Dabei kann diese allein über die Ernährung nicht garantiert werden. Gewisse Mengen an Schwefel sind zwar in unserer Nahrung enthalten, aber heutige Ernährungsgewohnheiten und die industrielle Landwirtschaft stehen der ausreichenden Aufnahme entgegen. So ist durch den Einsatz von Kunstdünger der Schwefelgehalt von landwirtschaftlichen Flächen heute weitaus geringer als zu Zeiten, in denen mit Mist gedüngt wurde. Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten keinen Schwefel mehr, ebensowenig wie erhitzte oder gekühlte.
Verwertbaren Schwefel können wir nur über frische, rohe Lebensmittel aufnehmen. Man müsste sich aber schon von reiner Rohkost aus biologischem Anbau ernähren, um den täglichen Bedarf tatsächlich zu decken. Denn Rohmilch, rohes Fleisch oder ungerösteten und unerhitzten Kaffee – Lebensmittel mit ebenfalls hohem Schwefelanteil – nimmt wohl kaum jemand in größeren Mengen zu sich.
Um den Körper ausreichend mit Schwefel zu versorgen, sollte also MSM als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.


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